Chämilochturnier: Final um Haaresbreite verpasst

Donnerstag resultiert in kleinerem Kader

Zum nunmehr dritten Mal nahmen die Gibelchriesner Hockeyfründe am traditionellen Chämilochturnier in Seewen SZ teil. Die Gruppeneinteilung wollte es dieses Mal, dass wir unter der Woche, am Donnerstagabend, 13. März 2014 aufspielten. So konnten viele Stammspieler ausnahmsweise nicht teilnehmen, was sich an der Mannschaftsgrösse von schlussendlich neun Spielern widerspiegelte. Nichtsdestotrotz wollten alle für die drei viertelstündigen Spiele vollen Einsatz geben und alle träumten insgeheim vom vierten Spiel, dem Final um den Gruppensieg.

Höchstleistung führt zu zwei Siegen

Das erste Spiel gegen die „Eierlegendi Wollämilchsüü“ startete überhaupt nicht wunschgemäss. Schon in der ersten Spielminute musste unser Stammtorhüter Thomas Marty hinter sich greifen. Die nachfolgenden Spielminuten waren geprägt von vielen Torchancen auf beiden Seiten, doch die mangelnde Chancenauswertung liess das Skore auf 1:0 bestehen. Erst etwa 70 Sekunden vor Spielende vermochte es Robin Büeler den Puck über die gegnerische Torlinie zu bugsieren. Mit einem Unentschieden hätten die Gibelchriesner einen gelungenen Turniereinstand gefeiert – gingen doch bei den beiden ersten Turnierteilnahmen die Auftaktspiele verloren –, doch Michael Suter schaffte acht Sekunden vor Schluss das Unglaubliche und erzielte den 1:2-Siegtreffer. 

Vor dem zweiten Einsatz gegen den einheimischen Seebner Turnverein wurde ausnahmsweise nicht gross an der Taktik geschraubt. Diese stimmte nämlich, wenn nur der Puck ein bisschen mehr im Tor landen würde. Der STV Seewen erwies sich aber als hartnäckiger Gegner mit einer guten Verteidigung und schnellen Kontermöglichkeiten. Eine bittere 0:1-Niederlage lautete so das Verdikt nach einer Viertelstunde.

Für das letzte Spiel kurz vor 23 Uhr gegen den TSG Meggen lag trotz allem eine Sensation in der Luft. Mit einem Sieg wäre der erste Finaleinzug möglich und die Gibelchriesner Hockeyfründe hätten sich um Mitternacht noch einmal aufs Glatteis begeben können. Schon früh gingen die Gibelchriesner in Führung und dank einer guten Defensivleistung inklusive glanzvollen Torhüterparaden konnte der Vorsprung über die Zeit gerettet werden. Leider wurde den Gibelchriesnern am Ende das Torverhältnis zum Verhängnis: Ein Tor mehr geschossen (oder eines weniger erhalten), und die Hockeyfründe hätten ihren ersten Gruppenfinal bestreiten können.

Trotzdem ist nach drei Spielen ein gelungenes Fazit zu ziehen: Zum ersten Mal eine positive Torbilanz (3:2), der erste Shutout für Goalie Thomas Marty und die bittere Erkenntnis, dass Fussballresultate im Hockeysport selten gut sind.

Resultate

  • Eierlegendi Wollämilchsüü – Gibelchriesner Hockeyfründe 1:2
  • Gibelchriesner Hockeyfründe – STV Seewen 0:1
  • TSG Meggen – Gibelchriesner Hockeyfründe 0:1

Torschützen Gibelchriesner:

1. Spiel: Robin Büeler, Michael Suter
2. Spiel: –
3. Spiel: Daniel Länzlinger

Aufstellung:

Tor: #30 Thomas Marty
Feldspieler: #6 Tim Aeberhard, #16 Daniel Länzlinger, #18 Michael Suter, #33 Marco Betschart, #55 Robin Büeler, #69 Alessio Vokinger, #79 Marcel Wenger, #80 Martin Stutzer

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